Heizkosten-Schock
Kategorie: Presse, Pressemeldungen aktuell, Energie, Bauen, Startseite
PRESSEINFORMATION
Heizkosten durch harte Wintertage drastisch angestiegen.
Energieberater rechnen mit Entspannung des Modernisierungsstaus.
Heizkosten-Schock, Wiederaufnahme der KfW-Förderung und gestiegene Investitionsbereitschaft der Eigenheimbesitzer lassen Branche auf Sanierungsanstieg hoffen.
Pullach b. München, 10.03.2011. Die Heizkosten für Mieter und Eigenheimbesitzer sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich 25 Prozent im Vergleich zu 2009 angestiegen. Davon geht der Europäische Verband der Energie- und Umweltschutzberater (EVEU) aus. Der Energieberaterverband begründet den drastischen Anstieg mit den sehr vielen kalten Wintertagen im Kalenderjahr 2010 und mit gestiegenen Energiepreisen, etwa für Gas und Öl. Die deutschen Energieberater rechnen nun in Folge mit einem spürbaren Anstieg der Sanierungsmaßnahmen. „Wer seine Energiekosten dauerhaft reduzieren will, muss sein Eigenheim energetisch sanieren. Der Energieverbrauch älterer Häuser lässt sich oft mit einfachen Maßnahmen, wie dem Austausch der Heizungsanlage, schon um bis zu 30 Prozent reduzieren“, erklärt EVEU-Geschäftsführer Franz Sedlmeier. „Jetzt zu handeln ist der einzige Weg, um dem Heizkosten-und Energiepreisschock entgegenzuwirken“, so Sedlmeier.
Laut Energieberaterverband sprechen zudem weitere Gründe dafür, dass Hausbesitzer in den kommenden Monaten handeln und die Branche auf einen regelrechten Andrang auf Sanierungsmaßnahmen hoffen kann. „Die steigenden Energiepreise und die kalten Winter verkürzen die eh schon überschaubaren Amortisationszeiten von Sanierungsmaßnahmen noch einmal drastisch. Das ist aber nur ein Faktor. Darüber hinaus gibt die Förderbank KfW seit 1. März wieder Zuschüsse für einzelne energieeffiziente Sanierungen an Wohnhäusern. Und vor allem: Die Hausbesitzer trauen sich nach Jahren zögerlichen Abwartens durch die Finanz- und Wirtschaftskrise endlich wieder an Investitionen heran“, weiß Franz Sedlmeier. Der Europäische Verband der Energie- und Umweltschutzberater geht daher von einer leichten Entspannung des Modernisierungsstaus in den kommenden Monaten aus.