Bauphysik, Begriffe, Vorschriften, Verbände
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Unter Bauphysik werden im Wesentlichen die physikalischen Grundlagen für bautechnische Planungen verstanden.
Die Anwendung dieser Grundlagen ermöglicht Planern und Architekten die Ermittlung von Baukonstruktionen und die Auswahl von Baustoffen für ein auf Dauer funktionsfähiges und Witterungseinflüssen standhaltendes Bauwerk.
Die Bauphysik umfasst vor allem die Gebiete Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz und Brandschutz.
Viele bauphysikalische Anforderungen werden durch Gesetze und Verordnungen geregelt.
Zur Umsetzung dieser Anforderungen bei baulichen Planungen wurden Normen und Richtlinien geschaffen, die Ausgangswerte für bauliche Berechnungen und Berechnungsmethoden enthalten. Außerdem bieten Verbände Merkblätter und Richtlinien zur planerischen und baulichen Umsetzung der erwähnten bauphysikalischen Anforderungen an. Diese Verbände beraten auch bei speziellen Problemen des Einsatzes von Baustoffen.
In den letzten Jahren wurde oft über eine gesunde und hygienisch verträgliche Innenraumluftqualität in Gebäudekonzepten diskutiert.
In vielen Fällen waren und sind solche Maßnahmen aufgrund des Alters der Gebäude oder wegen des aus heutiger Sicht hygienisch nicht mehr zu verantwortenden Einsatzes bestimmter Bauprodukte (Beispiel: Asbest) gerechtfertigt, in manchen Fällen wurde allerdings aus übertriebener Vorsicht und Unsicherheit auch weit mehr als notwendig oder sinnvoll getan.